14.04.2018   Parteitag in Kiedrich: SPD will die Basis stärker miteinbeziehen

Aus Dem Wiesbadener Tagblatt vom 16. 04. 2018



18.01.2018   Neujahrstreffen in Bad Schwalbach - adolfseck

SPD AG 60plus Rheingau-Taunus

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Neujahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft 60plus:
Großes Interesse an der bundespolitischen Lage

 

Bad Schwalbach-Adolfseck, 18.01.2018. Mit Spannung hatten die SPD-Senioren des Rheingau-Taunus-Kreises das Referat der Generalsekretärin der Hessischen SPD, Nancy Faeser erwartet. Zunächst trug sie, von häufigem Zwischenapplaus unterbrochen, die politischen Ziele vor, mit denen die hessische SPD in den Landtagswahlkampf im Oktober gehen wird. Beispiele in Stichworten lauten: Verkehrs- und Mobilitätswende; mehr bezahlbarer Wohnraum; gebührenfreie Kitas; mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem.

 

Während Nancy Faeser große Zustimmung zur Landespolitik der hessischen SPD „mitnehmen“ konnte, wurde nach ihren Ausführungen zur bundespolitischen Lage deutlich, wie groß der Diskussionsbedarf auch bei den SPD-Senioren ist. Zu der von der Generalsekretärin vorgetragenen Haltung des SPD-Landesverbandes Hessen, der das Ergebnis der Sondierungsgespräche zu begrüßen, aber in den eigentlichen Koalitionsverhandlungen zu einzelnen Themen noch deutlicher für sozialdemokratische Positionen zu kämpfen, gab es durchaus Widerspruch.

 

Substantieller als die emotional verständliche Ablehnung einer erneuten großen Koalition mit Merkel als Kanzlerin waren jedoch die Diskussionsbeiträge aus dem Publikum, in denen – jeweils als Ergebnis reiflicher Überlegungen –die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen, für richtig gehalten wurde. Als ausschlaggebend dafür wurde die staatspolitische Verantwortung der SPD einerseits und das vorhersehbar schlechte SPD-Ergebnis bei Neuwahlen andererseits, aber auch die Durchsetzung der SPD-Positionen in der Europa-Politik vorgetragen.

 

Der Gang in die Opposition sei durchaus die richtige Reaktion auf das Wahlergebnis gewesen. Nach dem nun wirklich nicht der SPD anzulasten Scheitern der „Jamaika“-Sondierung sei die Situation aber nun anders. Wichtigstes Argument, so fasste es Dieter Kirschhoch, Vorsitzender der AG 60plus Rheingau-Taunus in seinem Schlusswort zusammen, seien die Verbesserungen für sehr viele Menschen, die von der SPD eben nicht bei Tolerierung einer Minderheitsregierung und wohl kaum nach Neuwahlen, sondern nur mit dieser jetzt möglichen Regierungsbeteiligung erreicht werden können.

 

Bilder zu der Veranstaltung finden Sie im Register Veranstaltungen / Informationen zu Veranstaltungen


13.01.2017 Neujahrsempfang in Kiedrich        Pressebericht im Rheingau-Echo

Weitere Bilder unter Veranstaltungen


23. September 2016    fahrt zum Hambacher Schloss

 Fahrt der AG 60+ der SPD zum Hambacher Schloss und nach Kiedrich 

 

Im voll besetzen Reisebus brachen die Teilnehmer zu einer Tages- und Informationsfahrt zum Hambacher Schloss auf.

 

Bei herrlichem Wetter stand zunächst eine Führung durch die Außenanlagen auf dem Programm, ehe der geschichtliche Hintergrund beleuchtet und die Ausstellung besichtigt wurde.

 

Etwa 30.000 Menschen, darunter auch Franzosen und Polen, folgten der Einladung zum Hambacher Fest am 27. Mai 1832. Auf der höchsten Zinne des Schlosses wurde erstmals die schwarz-rot-goldene Fahne aufgesteckt. Die „Urmutter“ der heutigen deutschen Nationalflagge ist ein besonderer Anziehungspunkt der Ausstellung.

 

In zahlreichen Reden forderten die Festteilnehmer die Einheit und Freiheit Deutschlands und Europas. Eine der wichtigsten Forderungen war die Meinungs- und Pressefreiheit.

 

Nach dem Mittagessen in Maikammer ging es in zweistündiger Fahrt zurück nach Kiedrich. Hier stand die Besichtigung und Führung in der neu restaurierten St. Valentinuskirche und Basilica minor auf dem Programm.

 

Bürgermeister Winfried Steinmacher ließ es sich nicht nehmen, die Führung durch die kulturhistorisch wertvolle Kirche selbst vorzunehmen. Zum Ende gab es noch ein kleines Orgelkonzert auf der ca. 500 Jahre alten Orgel welche zu den ältesten spielbaren der Welt gehört. Den Abschluss des Ausfluges bildete ein gemütlicher Besuch eines Gutsausschankes. Hier war noch einmal Gelegenheit, einen erlebnisreichen und informativen Tag zu verinnerlichen.

 


12. bis 15. Juni 2016    Hollandfahrt

Übersicht:

  • 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Schwerpunktthema: Hollands Kampf gegen das Wasser (Delta-Werke, Deiche, Landgewinnung)

  • Unterkunft: Hotel  Mitland in Utrecht

  • Leitung: Christel Trautmann, Manfried Weber, Dieter Kirschhoch 

Bericht:

Glück im  Unglück: Trotz der kühlen und nassen Witterung konnten alle Besichtigungstermine durchgeführt werden. Es regnete dann,  wenn die Gruppe im Bus oder im Hotel war.

Die Hinfahrt an einem Sonntag bewährte sich als ein Glücksgriff. Trotz der vielen Baustellen auf der  A 3 kam der Bus ohne Staus bis Utrecht durch. Bei einer Unterbrechung kurz vor der Stadt wurde das Weltkriegsdenkmal  „Grebbeberg“ besichtigt. Am 10. Mai 1940 waren deutsche Truppen ohne Kriegserklärung in Holland eingerückt und am Grebbeberg entwickelten sich die heftigsten Kämpfe vor der Kapitulation Hollands am 14. Mai. 420 holländische und 250 deutsche Soldaten verloren Ihr Leben. Neben dem Denkmal erinnern die Soldatengräber und ein Informationszentrum an die Kämpfe.

Der zweite Tag galt der Besichtigung der Deltawerke im Rheindelta vor Rotterdam, Staumauern, durch die riesige Landflächen vor der Überflutung durch die Nordsee gesichert werden. Inzwischen liegen mehr als 30 % der Flächen des Landes unter dem Meeresspiegel. Anschließend fuhr man ins Zentrum von Rotterdam zu einem kleinen Stadtbummel und einer Hafenrundfahrt. Beeindruckend für die Teilnehmer war die Größe des Welthafens Rotterdam, von dem auch der größte Teil unseres Öls ins Rhein-Main-Gebiet kommt. Auf der Rückfahrt nach Utrecht wurde in Gouda, der berühmten Käsestadt, eine Pause eingelegt und das historische Rathaus besichtigt.

 

Am dritten Tag fuhr die Gruppe nach Norden in den Bereich des Ijsselmeeres, das ebenfalls durch einen riesigen Staudamm gesichert ist. Dort durchfuhr  man die drei bis 8m unter dem Meeresspiegel liegenden neu geschaffenen landwirtschaftlichen Flächen (Polder), die mit ihren äußerst fruchtbaren Böden Grundlage der holländischen Gemüseexporte sind. Aus den Poldern wird ständig das Wasser in das höher gelegene Ijssemeer hochgepumpt. Eine kleine Seefahrt durch die Reste des Ijsselmeeres endete in Volendam, einem Touristenort wie Rüdesheim.

 

Vor der Heimfahrt am vierten Tag traf man sich noch zu einer Stadtführung durch die Universitätsstadt Utrecht, dem Studienort von Conrad Röntgen. Besonders sehenswert ist der gotische Dom mit dem höchsten Kirchturm Hollands (450 Stufen zur Aussicht). Die Heimfahrt führte über Venlo- Mönchengladbach und die Eifel-Autobahn.

 

Dieter Kirschhoch dankte bei der Heimfahrt den beiden Organisatoren Christel Trautmann und Manfried Weber herzlich für die Planung und Organisation der Fahrt und wies bereits auf die nächste Aktion der AG hin: Am 23. September geht die Fahrt zum Hambacher Schloss, der Wiege der deutschen Demokratie.


08. April 2016    Jahreshauptversammlung

 

AG 60plus der SPD mit neuem Vorstand

  

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung der AG 60plus in Schlangenbad-Bärstadt berichtete Manfried Weber für den Vorstand zunächst über die Arbeit im abgelaufenen Jahr. Dabei betonte er besonders das Wirken der ausscheidenden und langjährigen Schriftführerin Christel Trautmann, die in ihre Heimat nach Darmstadt zurückkehrt.

 

Geehrt wurde Erika Steinberger für ihr langjähriges Engagement im Vorstand der AG.

 

Ein besonderes Anliegen der AG 60plus ist der Aufbau eines Parteiarchivs auf Unterbezirksebene. Hierzu wurden die ersten Schritte durch eine Arbeitsgruppe des Vorstandes unternommen.

 

Ein weiteres Anliegen ist auch, dass die von 60plus angeregte Herbert-Günther-Gedächtnis-Medaille realisiert wird.

 

Die Aktivitäten der AG wie die politischen Reisen, das Neujahrstreffen und die Informationsveranstaltungen, erfreuen sich unverändert großer Beliebtheit.

 

MdB Martin Rabanus referierte über die Lage der SPD nach der Kommunalwahl, insbesondere im RTK. Es schloss sich eine rege Diskussion an. Dabei kam angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse Sympathie für einen offenen Kreistag ohne feste Koalition zum Ausdruck.

 

Der langjährige Vorsitzende Manfried Weber kandidierte nicht mehr für eine weitere Amtszeit. Dieter Kirschhoch würdigte in seiner Rede dessen langjährige Tätigkeit als Vorsitzender seit der Gründung im Jahr 2004. Unter seiner Leitung wurde die AG in dieser Zeit konzeptionell weiter ausgebaut und zu einem festen Bestandteil des Unterbezirks entwickelt. Er wird auch weiterhin dem Vorstand als Beisitzer angehören.

 

Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Dieter Kirschhoch aus Aarbergen gewählt. Ihm zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Ingrid Ritter und Herbert Ujma, sowie Ursula Christmann als Schriftführerin.

 

13 Beisitzer aus den jeweiligen Ortsvereinen komplettieren den Vorstand.

 

Auch für 2016 sind diverse Aktivitäten geplant. Eine Hollandfahrt im Juni ist bereits ausgebucht. Im Herbst steht eine Fahrt zum Hambacher Schloss auf der Agenda.

 

Der neue Vorstand will an die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre anknüpfen und verspricht auch für die Zukunft vielfältige Aktivitäten.

 

Zur ersten Sitzung trifft sich der neue Vorstand am Donnerstag, 28. April um 15.30 Uhr in Walluf.

 


15. Januar 2016     Neujahrstreffen mit Hans Eichel in Aarbergen-Kettenbach

Hans Eichel in Aarbergen-Kettenbach

 

Zu ihrem Neujahrtreffen hatte die AG 60 Plus der SPD-Rheingau-Taunus prominenten Besuch: Hans Eichel, ehemaliger hessischer Ministerpräsident, war aus Kassel nach Kettenbach gekommen, um zu den SPD-Seniorinnen und Senioren sowie zahlreichen Gästen über die Flüchtlingsproblematik in Europa zu sprechen. Einleitend hatte Holger Andrée für die SPD Aarbergen die Gäste herzlich willkommen geheißen und seine Erfahrungen im DRK mit der Notaufnahme-Unterkunft in der Sporthalle in Michelbach geschildert.

 

In dem mit über 100 Gästen besetzten Bürgerhaus  in Kettenbach stellte Hans Eichel die auf Europa und insbesondere Deutschland und Schweden zugekommene Flüchtlingswelle in einen übergeordneten politischen Zusammenhang, der vielen Zuhörern so nicht klar war. Ein Beispiel: Ohne den von den USA unter Bush geführten Irakkrieg, an dem Deutschland zu Zeiten von ROT-GRÜN zum Glück nicht teilgenommen hat, hätte es die Entwicklung des IS und seiner Terrororganisation nicht gegeben. Heute müsse Europa die Zeche für diese amerikanische Fehlentscheidung bezahlen.

 

Als weiteres Beispiel nannte Eichel die seit Jahrzehnten verfehlte Wirtschaftspolitik der Industriestaaten gegenüber den Entwicklungsländern. So würden enorme Mengen billiger Lebensmittel in die afrikanischen Staaten exportiert und damit den Produkten der einheimischen Kleinbauern  Konkurrenz gemacht. Wer aber zu Hause keine Perspektive habe, mache sich auf den Weg übers Mittelmeer auf der Suche nach einem besseren Leben. „Mit unseren Hilfen müssen in erster Linie den Menschen in Afrika Zukunftschancen im eigenen Land geboten werden, damit sie dort bleiben und nicht zu uns kommen“, so Hans Eichel.

 

Abschließend appellierte Eichel an Bürger und Politiker, die Chancen zu nutzen, die sich aus der Zuwanderung vieler junger Leute ergeben. Schließlich habe Deutschland ein jährliches Geburtendefizit von etwa 500 000 Kindern, das teilweise durch Zuwanderung ausgeglichen werden könne. Ansonsten sei die Finanzierung der Sicherungssysteme, insbesondere der Renten, langfristig kaum möglich. Notwendig sei deshalb auch ein Einwanderungsgesetz, das gezielt Defizite am Arbeitsmarkt ausgleiche.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichte der AG-Vors. Manfried Weber über die geplanten Aktionen im neuen Jahr, insbesondere über die viertägige Fahrt nach Holland im Juni. Der Welthafen Rotterdam und die Wasserschutzmaßnahmen der Niederlande gegen den steigenden Meeresspiegel stehen dabei im Mittelpunkt. Übernachtet wird in Utrecht.

 

Schließlich dankte Weber Hans Eichel und überreichte ihm eine Flasche „Roten“ aus unserer Heimat, einen 10 Jahre alten „Assmansshäuser Höllenberg“. Bei Dieter Kirchhoch   und seinem Team vom OV Aarbergen bedankte sich Weber für die Bewirtung mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Getränken.

 

We, 16. 1.


29. September BIS 02. Oktober 2015     Infofahrt nach Berlin


09. Januar 2015     Neujahrstreffen mit Kurt Beck in Hünstetten-Kesselbach


24. März 2014 Konstituierende Vorstandssitzung in Walluf

Pressebericht

AG 60plus der SPD traf sich zur konstituierenden Sitzung im Wallufer Seniorenzentrum am 24. März 2014

 

Zur ersten Sitzung nach den Neuwahlen traf sich der Vorstand der AG60plus der Rheingau-Taunus SPD am 24 März im Wallufer Seniorenzentrum. Auf dem Programm stand zunächst eine Information der Heimleiterin Frau Helmer zu ihrer Einrichtung. Die moderne Wohnanlage sei 2004 in Betrieb genommen worden. Träger sei der Ev. Verein für Innere Mission in Hessen (EVIM). Das Angebot sei breit gefächert mit abgestuften Hilfsangeboten für ältere Menschen. „Wir sorgen dafür, dass ältere Menschen auch bei körperlicher und geistiger Einschränkungen in Würde, Sicherheit und Geborgenheit leben können, so weit wie möglich selbstbestimmt, hob Frau Helmer hervor. In zwei Hausgemeinschaften lebten 24 pflegebedürftige ältere Menschen, fast wie in einer Familie. Insgesamt stünden 30 ebenerdig gelegene EZ zur Verfügung. Jedes Zimmer habe Zugang zu einer großzügigen Terrasse. Die geräumigen und freundlichen Zimmer können ganz nach dem Geschmack und mit eigenen Möbeln der Bewohner gestaltet werden. 24 Wohnungen, davon 22 frei finanziert, komplettieren das Angebot für ein möglichst langes unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Gleichwohl ist Unterstützung nach den ganz persönlichen Bedürfnissen der Mieter jederzeit möglich.

 

Als Gegenleistung für das von der Gemeinde in Erbpacht zur Verfügung gestellte Baugrundstück habe diese ein Vorschlagsrecht für die Einzelzimmer. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei gut und vertrauensvoll. Das Seniorenzentrum sei überwiegend mit älteren Wallufern bewohnt. Ihr Haus, so Frau Helmer, „sei gut in der Gemeinde integriert“. Zahlreiche Kultur- und Unterhaltungsangebote brächten viel Abwechslung in den Alltag der Bewohner. Mit der kath. und ev. Kirchengemeinde werde ein lebendiger Austausch gepflegt.

Lediglich eine bauliche Erweiterung Ihres Hauses wünscht sich die Heimleiterin, wegen der starken Nachfrage und damit das Seniorenzentrum wirtschaftlich geführt werden könne.

 

Bürgermeister Kohl, der sich über das Interesse der AG an seiner Gemeinde freute, betonte ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit dem Wallufer seniorenzentrum und informierte über eine bestehende Stiftung, die in den vergangenen Jahren aus ihren Erträgnissen Anschaffungen im Seniorenzentrum finanziert habe. Anschließend diskutierte er mit den SPD-Seniorinnen und Senioren über die Gemeindefinanzen von Walluf und stellte dabei heraus, dass Walluf im Vergleich zu anderen Gemeinden finanziell noch etwas besser dastehe. Er verkenne dabei nicht, dass Walluf aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage Standortvorteile habe. Kritisch merkte er an, dass für seine Gemeinde, obwohl diese nicht unter dem Schutzschirm des Landes stehe, nahezu die gleichen Anforderungen bezüglich eines ausgeglichenen Haushalts gelten würden. In den vergangenen Jahren habe Walluf daraufhin dringend notwendige Investitionen zeitlich verschieben müssen. Dabei nannte er insbesondere den Neubau einer Kindertagesstätte und einer Halle für Sport und Veranstaltungen, Kanalbaumaßnahmen und auch die Neugestaltung des Wallufer Rheinufers.

 

Im Rückblick auf die Jahreshauptversammlung in Hohenstein-Hennethal hob der Vorsitzende Manfried Weber noch einmal das besondere Engagement des SPD Ortsbezirks bei der Organisation der Veranstaltung hervor und freute sich besonders über die lebhafte und kontroverse Debatte über die Diätenerhöhung im Bundestag. Dabei hatte der neue Bundestagsabgeordnete Martin Rabanus betont, dass der Vorschlag nicht von den Abgeordneten, sondern von einer unabhängigen Expertenkommission stammte.

 

Anschließend wurde im Vorstand das Programm für zwei Fahrten erörtert. Vom
2. bis 5. Juni fährt die AG nach Görlitz und besichtigt u.a. die restaurierte Aaltstadt mit Peterskirche und Sonnenorgel. Auch eine Fahrt durch das polnische Görltitz auf der Ostseite der Neiße steht auf dem Programm. Ein Tagesausflug führt nach Zittau und das Zittauer Gebirge mit der Schmalspurbahn nach Oybin und in das Kloster Marienthal. Auf der Heimfahrt ist eine Unterbrechung in Bautzen mit der Besichtigung des berüchtigten Stasi-Gefängnisses geplant.

 

Als zweite Aktion plant die AG am 8. Oktober eine Tagesfahrt zu „Point Alpha“ an der ehemaligen Zonengrenze bei Vacha. Dabei sollen die Teilung Deutschlands und die unmenschlichen Verhältnisse an der ehemaligen Zonengrenze in Erinnerung gerufen werden. 

 


07. März 2014 Jahreshauptversammlung in Hohenstein-Hennethal

Jahresbericht des Vorsitzenden

Jahresbericht 2013/14 der AG 60plus

 

Das Jahr war überschattet durch den Tod von Dr. Herbert Günther (wir waren bei der Trauerfeier am 21. 8. in Berghausen bei Kassel dabei) und von Karl Zahn (gest. am 7. 11. 2013).

Erfreulich: Wir haben wieder einen MdB! Die AG gratuliert Martin ganz herzlich!

 

 Die Veranstaltungen der AG wie die Kaffeerunden und die „politischen“ Reisen erfreuen sich unveränderter Beliebtheit. Das Neujahrstreffen 2014 musste wegen Terminproblemen in diesem Jahr ausfallen.

 

Etwa 250 Mitglieder und Interessenten werden inzwischen über Mailverteiler, OV - Ansprechpartner oder FAX/Post erreicht. Der Vorstand trifft sich im Abstand von 6 bis 8 Wochen abwechselnd in der „Burg“ in Neuhof und im Restaurant Ruppert in Walluf. Die Sitzungen sind für Mitglieder offen. Die AG hat in jedem Ortsverein einen Ansprechpartner.

 

Im Bezirk Hessen-Süd ist die AG durch Christel Trautmann (Beisitzerin im Bezirksvorstand) vertreten. Im Bezirksausschuss vertritt Walter Duy den UB. Des weiteren nahmen Christel Trautmann und Walter Duy an der Bundeskonferenz 2013 von 60plus als Delegierte des UB teil.


Folgende Aktivitäten, die meist auch öffentlich und für Nichtmitglieder angekündigt wurden,  hat die AG im abgelaufenen Jahr durchgeführt :

 

  • 17.1.2013:      Neujahrstreff in Hünstetten-Kesselbach mit Thorsten Schäfer-Gümbel.
                                                               Bei guter Stimmung mit selbstgebackenem Kuchen hat uns Thorsten für
                                                               den LT-Wahlkampf motiviert. Etwa 100 Teilnehmer/innen

  • 12.4.2013:      Kafferunde mit Landrat B. Albers in T. – Neuhof zum Thema „Der Kreis
                                                                    unter dem Rettungsschirm“. Etwa 30 Teilnehmer/innen

  •  2. – 5.6.13:    Fahrt nach Regensburg und Treffen mit der dortigen SPD. Ein Erlebnis:
                                                                    Wir waren während des Hochwasserhöchststandes dort. Altstadt hinter
                                                                    drei Meter hohen Spundwänden. 50 Teilnehmer/innen.

  • 10. (Idstein) und 16.7. (Kiedrich): Ausstellung und Dia-Show: „150 Jahre SPD“, mit
                                                                    Michael Schell. Singen alter Lieder. Jeweils ca. 25 Teilnehmer/innen

  • 21.11.2013:     Kaffeerunde mit Martin Rabanus in Neuhof zum Thema „Große
                                                                    Koalition“.Etwa 40 Teilnehmer/innen

  • 12.12.2013:    Erweiterte Vorstandssitzung in Walluf mit Monika Merkert zum Thema
                                                                    „Hilfsangebote für Senioren/Seniorinnen im Kreis“

 

Der Bezirksvorstand 60plus gründete nach der Bezirkskonferenz 2011 einen ständigen Arbeitskreis „Wohnen“, der von Christel Trautmann geleitet wird und dem auch Walter Duy angehört. Des Weiteren engagieren sich die beiden UB-Vorstandsmitglieder in der AG „Wohnungspolitik, Städtebau und Regionalentwicklung“ des Bezirks Hessen-Süd.

 

Eine Initiative der AG, nämlich die Schaffung einer „Herbert-Günther-Gedenkmedaille“ für langjährige ehrenamtliche kommunalpolitische Tätigkeit im Kreis, konnte leider noch nicht umgesetzt werden. Der UBV hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die aber bisher nicht einberufen wurde.

 

Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern der Geschäftsstelle und dem Kassenwart Erich Lehmann für die vielfältige Unterstützung bei unserer Arbeit.

 

Der Vorstand: Manfried Weber, Ingrid Ritter, Harald Berg, Christel Trautmann

 

 

 


29. August 2013      Regensburg

Mittelbayerische Zeitung

 

29.08.2013

Spende für Hochwasseropfer

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus übergab Bürgermeister Joachim Wolbergs 500 Euro. Der bedankte sich für die Solidarität mit den Flutgeschädigten.

 

Regensburg. Das Hochwasser im vergangenen Juni hat auch in Regensburg größere Schäden in vielen privaten Haushalten verursacht. Eine Besuchergruppe der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus Rheingau-Taunus war genau zu diesem Zeitpunkt auf Besucherreise in Regensburg und wurde von Bürgermeister Joachim Wolbergs empfangen. „Aus Mitgefühl und Solidarität sammelten sie im Nachgang Geld für die Regensburger Hochwassergeschädigten“, betont Gerhard Kulig, Vorstandsmitglied der Regensburger Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus. „Als Bewohner am Rhein wissen sie sehr wohl, was Hochwasser bedeutet und welchen unvorstellbaren Schaden es anrichten kann“, so Kulig. Aus Dankbarkeit, diesmal selbst davon verschont geblieben zu sein, übergab die Besuchergruppe 500 Euro an ihre Regensburger Freunde. Bürgermeister Joachim Wolbergs nahm den Scheck im Namen der Stadt aus den Händen der SPD60plus-Vorsitzenden Brigitte Wilhelm und dem Vorstandsmitglied Gerhard Kulig entgegen. „So viel Solidarität und Hilfsbereitschaft macht nicht nur Mut, sondern vermittelt den Betroffenen auch das Gefühl, dass sie in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen werden.“

Der Spendenbetrag über 500 Euro wird von der Stadt Regensburg an die Betroffenen weitergeleitet.

 


17. Januar 2013   Neujahrstreffen mit Thorsten Schäfer-Gümbel

 

Presebericht

 

Zum Neujahrstreffen der AG 60 Plus der SPD des RTK am 17. Januar 2013

 

 

Thorsten Schäfer-Gümbel zu Gast bei den SPD-Seniorinnen und Senioren

 

 

Thorsten Schäfer-Gümbel wurde mit großem Beifall begrüßt. Er stellte in seine Ansprache die „Gerechtigkeitsfrage“ in den Mittelpunkt, zu deren Lösung auch das Land einen erheblichen Beitrag leisten könne. Das gelte insbesondere für den Bildungsbereich.

 

 

Wie in den letzten Jahren versammelte sich die AG 60 Plus der SPD des RTK auch in diesem Jahr zum Neujahrstreff in geselliger Runde, diesmal im DGH in Kesselbach. Auch in diesem Jahr konnte dazu ein prominenter Gast gewonnen  werden: Thorsten Schäfer-Gümbel, der Fraktions- und Parteivorsitzende der hessischen SPD. Im ersten Teil der Veranstaltung hatte der Vorsitzende der AG, Manfried Weber Rückschau auf die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr gegeben und auf die für Anfang Juni geplante Fahrt nach Regensburg aufmerksam gemacht.

 

 

Bei seinem Rückblick berichtete Manfried Weber über die Flughafenfahrt nach Frankfurt im April, bei der die Gruppe kurz vor der Eröffnung der neuen Landebahn mit dem Bus über die Piste fuhr. Diese Fahrt und eine kritische Diskussion mit dem Vertreter der FAG über die Entwicklung des Flughafens und das Nachtflugverbot wird in Erinnerung bleiben. Unvergessen ist auch die Fahrt nach Bonn und Wuppertal Anfang September. Im Rathaus in Bonn wurde die Gruppe über die neuen Chancen der Stadt nach dem Verlust der Hauptstadtfunktion unterrichtet. In Wuppertal war die von Heinz Kreutler organisierte Fahrt mit der Kaiserwagen der Schwebebahn Höhepunkt und Abschluss der Fahrt. – angekündigt hat Weber dann die Fahrt in diesem Jahr nach Regensburg vom 2. Bis 5. Juni, zu der er noch um Programmwünsche bat.

 

Zuerst  wurden die etwa 100 Teilnehmer aber mit Kaffee und Kuchen versorgt, den Hünstetter Frauen und die Bäckerei Gibietz aus Ketternschwalbach gebacken hatten. Dafür gab es viel Lob von den Teilnehmern, die anschließend Zeit für Gespräche mit alten Freunden aus dem ganzen Kreis hatten. Manfried Weber konnte unter den Gästen auch den ehemaligen Landrat Klaus Frietsch, Hünstettens Bürgermeister Axel Petri und drei (ehemalige) Geschäftsführer der SPD Karl Zahn, Heinz Juhnke und Michael Happ, der bei der Bedienung der Gäste half.

 

Thorsten Schäfer-Gümbel wurde mit großem Beifall begrüßt. Er stellte in seine Ansprache die „Gerechtigkeitsfrage“ in den Mittelpunkt, zu deren Lösung auch das Land einen erheblichen Beitrag leisten könne. Das gelte insbesondere für den Bildungsbereich.

 

 

Bei seinem Rückblick berichtete Manfried Weber über die Flughafenfahrt nach Frankfurt im April, bei der die Gruppe kurz vor der Eröffnung der neuen Landebahn mit dem Bus über die Piste fuhr. Diese Fahrt und eine kritische Diskussion mit dem Vertreter der FAG über die Entwicklung des Flughafens und das Nachtflugverbot wird in Erinnerung bleiben. Unvergessen ist auch die Fahrt nach Bonn und Wuppertal Anfang September. Im Rathaus in Bonn wurde die Gruppe über die neuen Chancen der Stadt nach dem Verlust der Hauptstadtfunktion unterrichtet. In Wuppertal war die von Heinz Kreutler organisierte Fahrt mit der Kaiserwagen der Schwebebahn Höhepunkt und Abschluss der Fahrt. – angekündigt hat Weber dann die Fahrt in diesem Jahr nach Regensburg vom 2. Bis 5. Juni, zu der er noch um Programmwünsche bat.